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Ergebnisse der Tieftemperaturforschung XXIV. Vergleich der Mol-, Umwandlungs- und Schmelzwärmen sowie der Entropien der kondensierten Isotope <sup>14</sup>N<sub>2</sub> und <sup>15</sup>N<sub>2</sub>

K. ClusiusAus dem Physikalisch-Chemischen Institut der Universität ZürichA. SperandioAus dem Physikalisch-Chemischen Institut der Universität ZürichU. PiesbergenAus dem Physikalisch-Chemischen Institut der Universität Zürich
1959de
ABI

Abstract

Es werden 5 Liter reinster schwerer Stickstoff 15 N 2 mit einem Gehalt von 99,0% 15 N in Trennrohranlagen dargestellt. Seine calorischen Eigenschaften werden mit denen des leichten Stickstoffs 14 N 2 verglichen: Alle Temperaturen der Phasenübergänge liegen beim 15 N 2 höher als beim 14 N 2 . Dasselbe ist für die damit verbundenen Wärmetönungen der Fall; doch sind die Schmelzwärmen innerhalb der Fehlergrenze gleich groß. Die aus den Messungen für den idealen Gaszustand abgeleiteten calorischen Entropien stimmen mit den berechneten statistischen Werten besser als auf 0,03 Clausius überein, wenn die Kernspinentropie unberücksichtigt bleibt. Für die Mischmolekel 14 N 15 N ist mit dem Auftreten einer Nullpunktsentropie von R ln 2 zu rechnen, die vielleicht unterhalb von 1°K ebenso wie die Kernspinentropien durch noch unbekannte Anomalien der Molwärme kompensiert wird.

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